Intel - Computer - Problem

Die Sicherheitslücke erklärt

Bei Intel (der weltweit größte Hersteller von Computerprozessoren) wurde in einer Reihe nicht näher deklarierten Prozessoren ein internes Problem in deren Prozessoren gefunden. Prozessoren sind heutzutage intelligente Geräte. So laden Prozessoren bereits Information vor, obwohl diese noch gar nicht angefordert wurden. Der Prozessor versucht also mit Algorythmen zu erahnen was Sie als nächstes tun. Dies ist auch gut und beschleunigt viele alltägliche Aufgaben. Jedoch sollten diese vorgeladenen Informationen nie den Prozessor verlassen können. Durch einen Designfehler in einigen Intel-Prozessoren und entsprechender Schadsoftware, ist jedoch genau dies möglich.

Welche Geräte sind betroffen?

Praktisch alle Geräte. Als weltgrößter Hersteller von Prozessoren sind Intelprodukte in nahezu allen Geräten vorhanden. Dies gilt für Computer, Laptops, Tablets und Smartphones aller Hersteller und aller Betriebssysteme (Windows, MacOS, Linux, Android, iOS).

Welche Gefahr geht davon aus?

Theoretisch ist es möglich jegliche Information die der Computer vorgeladen hat aus dem Prozessor auszulesen. Dies können einfache Texte oder Links sein oder eben auch Passwörter und persönlich Informationen. Momentan ist jedoch noch keine Schadsoftware bekannt, die diese Sicherheitslücke ausnutzt. Aufgrund der Komplexität der Materie ist damit frühestens in einigen Monaten zu rechnen.

Wie schütze ich mich davor?

Am einfachsten haben es Windows und MacOS-Anwender. Die Lücke ist schon einige Monate bekannt und die Betriebssystemhersteller haben diese Lücke schon im November bzw. Dezember letzten Jahren geschlossen. Solange Ihr System also regelmäßig seine Updates einspielt (Dies geschieht standardmäßig automatisch) sind Sie schon auf der sicheren Seite. Bei Smartphones sollte kontrolliert werden, ob das Gerät noch im Support des Herstellers liegt. Bei Geräten jünger als zwei Jahren haben Sie hier gute Chancen. Bei High-End-Modellen auch teilweise darüber hinaus. Ob Ihr Smartphone jedoch schon geschützt ist, kann Ihnen nur der Hersteller oder Ihr Provider mitteilen.

Gut gewappnet sind Sie auf jeden Fall auf allen Geräten, wenn alle Updates installiert sind und Sie mit einem aktuellen Virenschutz ausgestattet sind.

Das Update soll mein PC ausbremsen?

Grundsätzlich ist dies bei fast allen Sicherheitsupdates der Fall. Eine Sicherheitslücke wird meist dadurch geschlossen, dass eine zusätzliche Prüfung eingebaut wird, die vorher nicht vorhanden war und die Sicherheitslücke erst ermöglichte. Durch die zusätzliche Prüfung, muss natürlich mehr an Rechenleistung erbracht werden als vorher. Jedoch ist diese Verzögerung zwar im messbaren aber nicht im spürbaren Bereich. Erst nach vielen Jahren Betrieb und vielen hundert Updates wird ein Computer über die Jahre spürbar langsamer als beim ersten Betrieb.

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